Etwas sozusagen in eigener Sache:
Von Peter höre ich immer wieder, dass meine Homepage von vielen Leuten fleissig gelesen wird. Das freut mich ausserordentlich! So weiss ich wenigstens, dass ich das nicht umsonst mache.

Was kann ich anderes sagen als - es ist eine Saukälte hier. Morgens gerade mal 2 Grad, am Nachmittag so ca. 13 Grad. Zu Hause friere ich auch immer, habe sogar nachts Bettsocken an. Nicht gerade meine Vorstellung vom warmen Florida. Diese Temperaturen sind der Kälterekord seit fünf Jahren. Ich müsste es nicht unbedingt erleben.

Also alles schön der Reihe nach. Zuerst wollte ich nämlich noch etwas anderes erzählen.

Jeden Montag Nachmittag findet ein Turnier mit allen Schülern der SDGA statt. Die 200 Schüler sind in 4 Gruppen (Palmer, Niklaus, Hogan und Jones Tour) unterteil. Jeweils zwei Touren spielen auf dem selben Golfplatz,

ICH HABE MR. GEORGE W. BUSH PERSÖNLICH GETROFFEN!

Wie mir doch Ashley seit heute sympathisch ist! Sie hat mir doch glatt eine A-Note gegeben, besser geht nicht. Und es hat offenbar nicht sehr viele davon gegeben. Ich sollte mich wohl besser gut stellen mit ihr.

Am Nachmittag hatte ich noch Golfstunden mit Greg.

Heute habe ich zum ersten Mal etwas wirklich interessantes am Fernsehen gesehen - einen Reisebericht über Interlaken! Da habe ich fast ein bisschen Heimweh bekommen, es war so schön kitschig und so typisch wie man die Schweiz sehen möchte. Die Berge, alle schön verschneit, Alphornbläser, Alpaufzug,

Musste heute unbedingt einmal Ufzgi machen, bin etwas in Rück-stand geraten vor lauter üben und so. Ganze zwei Stunden habe ich in Ashley investiert...!! Danach blieb nur noch Zeit zum Essen und dann gings los in den Zirkus. Mein "Werner" im Gepäck bin ich also losgefahren, genau um die Ecke und dann hat "Werner" geschwiegen. Ehrlich, "Twiggy" hat schon genervt nun ER auch noch!

Ein ganz normaler Schultag. D.h. morgens um 7.30 Uhr Korrespon-denz mit Ashley. Das Einzige, was wir tun mussten, war einen Artikel in einem Newsletter zu schreiben. Der Newsletter erscheint in dem Golfclub wo wir arbeiten und wir mussten uns kurz vorstellen. Dafür hatten wir genau zwei Stunden Zeit. Also, so könnte ich auch unterrichten. Da mir doch noch das eine oder andere Wort fehlt, habe ich mich im Internet im "LEO"-Übersetzungsprogramm schlau gemacht.

Heute hatten wir zum ersten Mal "History of Golf". In diesem Fach wird wirklich alles genaustens erzählt und beschrieben. Da werden Spieler und Turniere erwähnt, von denen ich noch nie etwas gehört habe, wirklich sehr interessant. Auch die ganze Entstehung und z.B. Entwicklung der Schläger, Bälle etc.

Ashley und ich müssen uns wohl noch etwas aneinander gewöhnen.

I'm back in business! Habe beinahe vergessen, dass Golf wirklich Spass machen kann.

Bei meinen Übungen am Freitag auf dem Golfplatz, habe ich einen netten Herrn kennengelernt, Wallie, ca. 65 Jahre alt, schwarz. Und den habe ich heute auch wieder getroffen. Und wisst ihr was, er wusste sogar noch meinen Namen. Das hat mich wirklich überrascht.

Samstag, Wochenende, was macht man da so? OK, Golf spielen, was sonst. Ich habe mich endlich getraut, zu einem 18-Loch Platz zu fahren. Habe den Platz gewählt, auf dem wir am Montag unser Turnier spielen.

Der Platz war bis auf den letzten Wagen ausgebucht.

Heute war der wirklich erste Schultag. 07.30 Business Writing (Korrespondenz) - nicht unbedingt DAS Fach für Frühmorgens. Alle waren pünktlich, das wurde uns gestern ja auch zig mal gesagt - ausser die Lehrerin.

Sie kam zehn Minuten zu spät, war nicht vorbereitet und war total überrascht, dass wir so viele (16) Schüler in dieser Klasse sind.

Heute war es nun soweit - erster Schultag. Um 8 Uhr mussten die "Buchstaben" A - L anwesend sein. Verheiratet oder nicht, das gilt auch für mich. Total im ersten Semester sind ca. 60 Schüler, davon eine Frau und ein junger Mann aus Spanien. Ansonsten alles Amerikaner und "Männer". Die sind ziemlich jung hier, ich könnte eigentlich jedermanns Mutter sein.

Heute war es soweit, es hiess Abschied nehmen. Ich kann euch sagen, es gibt wirklich eine Menge Dinge, die ich lieber tue als das.

Wiederum war der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht. Nicht unbedingt die angenehmste Art, zehn Stunden zu verbringen. Nachdem ich die letzten dreimal das Essen nicht besonders gern gehabt habe, habe ich auf diesem Flug ein Spezialmenue bestellt. Das war richtig toll.